wild. frisch. gesund.

Is(s)t unsere Gesellschaft gesund?

Haben wir genügend frische Produkte zur Verfügung?

 

Wohl eher nicht, denn wieso werden so viele von uns von Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten geplagt -

gar nicht zu sprechen von diversen Haut- und anderen Krankheiten?

Wieso sind die Zeitschriften jedes Frühjahr aufs Neue voll mit Diätvorschlägen?

Warum brauchen wir überhaupt Diäten?

Für unser Vorfahren waren Wildpflanzen immer schon die natürlichste Nahrungsquelle -

Fleisch gab es damals nur, wenn einem das Glück bei der Jagd hold war.

Durch  diese gesunde Ernährung und mehr Bewegung kannten unsere Vorfahren keine Gewichtsprobleme.

 

Aber es gibt mittlerweile immer wieder Studien, die auch den vermehrten Gebrauch von chemischen Zusätzen in Ernährung und Körperpflege mit extremer Gewichtszunahme in Verbindung bringen.

Unser Essen hat sich verändert

Früher baute man sein Obst und Gemüse im eigenen Garten an und Produkte,

die man nicht selber hatte, kaufte man beim Bauern und später beim Greissler.

Aus den Greisslern wurden Supermärkte und aus diesen Giga- und Mega-Märkte.


Zulieferer müssen immer mehr und billiger liefern,

 

Samenproduzenten liefern das Know How:

  • "Neue" Sorten werden im Labor hergestellt und alte Sorten werden verändert.
  • Der natürliche Geschmackssinn wurde uns großteils abtrainiert
  • unser Gaumen ist an ein Übermaß tierischer Produkte, Weißmehl und Zucker gewöhnt.
  • fertig abgepackte Obstsalate, Mischsalate und smoothies sind überlagert und haben im besten Fall viele ihrer Vitamine eingebüßt, im schlechtesten Fall sind sie verdorben
  • Obst und Gemüse wird unreif geerntet und unter Anwendung von Reifegas gelagert.

 

Kann das noch gesund sein?

Was ist das - gesunde Ernährung?

Wenn man überlegt, dass  von ursprünglich über 1.500 kultivierten Pflanzensorten  nur mehr um die 50 im Großanbau verwendet werden und wenn man dann auch noch  man Vitamin- und Eiweißgehalt zwischen  Kultur- und Wildgemüse vergleicht, braucht man nicht mehr viel zu erklären:


z. B. Vitamin C-Gehalt in mg/100g

Kulturgemüse wie Endivien enthält 10 mg  im Vergleich zu Löwenzahn mit 115 mg,

Spinat verliert haushoch bei einem Gehalt von 52 mg gegen die Brennnessel mit 333 mg

 

beim Reineiweißgehalt in g/100 g essbarem Anteil

Endiviensalat schlägt mit  0,5 g zu Buche, Löwenzahn dagegen mit 3,3g

Feldsalat enthält schon gute 1,8 g, kann aber dem Guten Heinrich mit 5,3 g nicht die Stirn bieten.

 

(nach W. Franke, Wildgemüse, Bonn 1987)

Kann man green smoothies mit Wildkräutern herstellen?

Gerade mit Wildkräutern kann man ganz hervorragende green smoothies machen, man braucht

aufgrund der hohen Dichte an Wirkstoffen auch nicht so viel Blattgrün wie bei konventionellem Grün.

 

Natürlich muss der Gaumen kleinweise an diesen ursprünglichen Geschmack gewöhnt werden, aber wenn man regelmäßig green smoothies mit Wildkräutern trinkt, merkt man das Ergebnis oft an besserem Schlaf, Gewichtsverlust und an der Beweglichkeit.

Ach ja, weil wir hier so schön unter uns sind:  die Verdauung funktioniert auch viel besser!

Und wie ist das mit der gesunden Körperpflege?

Im Prinzip gilt das Prinzip der gesunden Ernährung auch für unsere Körperpflege:

In meinen Augen enthalten richtig gute Pflegeprodukte nur Zutaten,

die man gefahrlos auch essen könnte und keinerlei Zusatzstoffe.

 

Was wir unserem Körper über die Nahrung zuführen, muss zumindest den Magen-Darm-Trakt passieren und kann da auch noch aufgespalten, verändert, etc. werden. Pflegeprodukte werden über das größte Organ, die Haut, direkt in unsere Blutbahn befördert und können dort richtig Schaden anrichten!

Wildkräuter

Wildkräuter, Johanniskraut

Wildkräuter wurden schon immer als Nahrungs- und Heilmittel in unseren Kulturen eingesetzt. Gerade in der heutigen Zeit, wo viele Gemüsesorten in Monokultur gezüchtet werden und von der Züchtung her an unseren Geschmack angepasst sind, ist es dringend notwendig, den Körper wieder vermehrt mit naturbelassenen Lebensmittel zu versorgen.

 

gesunde Haut

essbar, Ringelblume, Heilkraut

Spätestens dann, wenn es dir einmal gelungen ist, mit herkömmlichem Babyshampoo deinen schmutzigen Herd sauber zu machen und du dich danach über bedenkliche Stoffe in Gesichts- und Körperkosmetik, Duschgels, Haarshampoos etc. schlau gemacht hast, ist es Zeit, sich um gesunde Alternativen zu kümmern.

Kräuterküche

essbare Wildkräuter, gesunde Ernährung

Schnelle, gesunde Küche in unserer modernen Ernährung  ist nicht  so schwer wie viele meinen. Mit Wildkräutern kann man die alten Klassiker hervorragend aufpeppen.

Suppen, green smoothies, Pestos, Salate und andere bekannte Gerichte werden mit ein bisschen Phantasie und Sammelfreude zu sogenannten Superfoods!