Beinwellsalbe mit Weihrauch selbst herstellen

Beinwellsalbe mit Weihrauchöl von Young Living

Beinwellsalbe ist in der Volksheilkunde DER Klassiker, wenn es um Knochenbrüche geht!

Aber auch bei Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen kommt Beinwell als rettender Helfer oft zum Einsatz.

 

Beinwellwurzel wird am besten im Frühjahr oder Herbst gegraben, da in dieser Zeit die meiste Kraft in den Wurzeln steckt. Für dieses Rezept verwende ich getrocknete, fein gemahlene Wurzelstücke.

 

 

Beinwell kurz erklärt

Beinwell

Beinwell ist eine eher unscheinbare Pflanze mit rauen Blättern und violetten Blüten, die etwa einen halben Meter hoch wächst.

 

Beinwell enthält - wie auch andere Wildpflanzen - Pyrrolizidinalkaloide. Diese Alkaloide können in großen Mengen (innerlich eingenommen) zu Leberschädigung führen - in den Apotheken wird daher nur noch Beinwell mit geringem Pyrrolizidinalkaloid-Gehalt verkauft. 

 

Ich verwende für meine Salbe wild wachsenden Beinwell, du kannst aber auch getrockneten aus der Apotheke verwenden.

So funktioniert die Herstellung der Beinwellsalbe

Folgende Zutaten benötigst du:

  • 50 g Kokosöl
  • 5 g Beinwellwurzel fein gemahlen
  • 10 Tropfen Weihrauchöl (ich vertraue da voll und ganz auf die Produkte der Firma Young Living)

 

So geht's:

  1. Die Beinwellwurzel in der Küchenmaschine fein pulverisieren.
  2. Kokosöl im Wasserbad erwärmen. 
  3. Die pulverisierte Beinwellwurzel hinzufügen.
  4. Sorgfältig miteinander vermischen.
  5. Die Mischung vom Herd nehmen.
  6. Das Weihrauchöl unterrühren. (Hier kannst du hochwertiges Weihrauchöl bestellen)
  7. Die Salbe nun in möglichst kleine Tiegel füllen.
  8. Nach dem Erstarren verschließen und kühl aufbewahren. 

Was bewirkt aber nun das Weihrauchöl?

Weihrauch

 

Viele kennen Weihrauch hauptsächlich zum Räuchern, aber das Harz des Boswelliabaumes kann noch so einiges mehr.

Die im Weihrauch enthaltene Boswelliasäure soll auf Entzündungen positiv reagieren, in der europäischen Naturheilkunde wird Weihrauch oft bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt.

 

Ich muss ja ganz ehrlich zugeben, früher habe ich den Duft von Weihrauch überhaupt nicht  leiden können, doch mittlerweile habe ich richtig gute Sorten entdeckt, die entweder auf meinem Räucherstövchen verglimmen dürfen oder eben als Öl in die Salbe oder den Diffuser kommen.

Sammelwut

Mal sammle ich Fettnäpfchen, mal Erfahrungen,

aber das Kräutersammeln ist meine größte Leidenschaft.

 

Hast du schon einmal selber Salben gerührt? Erzähle doch, welche Erfolge du mit hausgemachten Mitteln schon erfahren hast.


Autorin:

Petra Sandrieser

Petra Sandrieser

  • Kräuterpädagogin
  • Waldpädagogin
  • Natur- und Landschaftsführer

Kontakt: petra@petra-silie.at

www.petra-silie.at

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