Quendel und Dost - die Wildform von Thymian und Oregano

Quendel - der wilde Thymian

 

Der Duft nach Süden hängt in der Luft, wenn man mit der Hand über die wildwachsenden Kräuter Quendel und Dost  streicht.

 

Diese beiden sind aber nicht nur für die Wildkräuterküche gut geeignet, sondern werden schon seit jeher auch als Heilkräuter verwendet.

 

Und beim Wandern in den Bergen kann man sie bis in etwa 2.000 Meter Höhe finden!

mehr lesen 0 Kommentare

Wildkräuterlimonade einfach und schnell gemacht

Wildkräuterlimonade einfach und schnell selbst hergestellt

Speziell an heißen Tagen ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Schnell greift man da zu ungesunden, gefärbten und meist viel zu süßen Limonaden aus dem Supermarkt.

 

Dabei ist es ganz einfach, sich aus Apfelsaft und selbst gepflückten Wildkräutern ein schmackhaftes Erfrischungsgetränk zu bereiten.

  

mehr lesen 0 Kommentare

3 Kräutersuppen - frischgrün und belebend

Kräutersuppen - sahnig, sämig oder klar-kräuterig

Wildkräutersuppen versorgen unseren Körper mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Zudem sind sie kostengünstig und schnell zubereitet.

 

Kräutersuppen können auf vielerlei Arten hergestellt werden, zudem gibt es nicht "das eine" Rezept.

 

In diesem Artikel zeige ich dir drei verschiedene Grundrezepte, die dir als Anregung dienen sollen.

 

 Auch wenn ich oft und gerne Kräuter- und Gemüsesuppen koche, so schmecken meine Kreationen jedesmal anders - es kommt immer darauf an, was die Natur und die Speisekammer gerade so hergeben....

mehr lesen 0 Kommentare

Wildgrüne Kräuterbutter

Wildgrüne Kräuterbutter

Kräuterbutter ist ein absolutes Muss bei einer Grillparty, schmeckt aber nicht nur zu Fisch und Fleisch, sondern auch hervorragend zu vielen Gemüsegerichten.

 

Butterspezialitäten bekommst du nahezu in jedem Lebensmittelgeschäft, viel besser schmeckt aber selbstgemachte Kräuterbutter. Mit Wildkräutern angereichert versorgst du dich zudem mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, die in exzessiv gezüchteten Gartenkräutern nie in dieser Vielfalt vorkommen.

mehr lesen 0 Kommentare

Die Schafgarbe - ein klassisches Frauenkraut

Blühende Schafgarbe - tolles Gewürz- und Heilkraut

Die Schafgarbe ist trotz ihres eigentümlichen Namens ein tolles Heilkraut, das unter anderem als "Soldatenkraut" bekannt war, da man mit die verwundeten Männer behandelte.

 

Der Name "Schafgarbe" zeigt, dass Schafe die jungen, grünen Blätter lieben. Der zweite Wortteil wiederum wird aus dem Althochdeutschen hergeleitet, "garwe" bedeutet in etwa "Gesundmacher". Schafe wissen also, was gut für sie ist....

 

Doch auch wir können von der Heilkraft der Schafgarbe profitieren:

 

mehr lesen 0 Kommentare

Kärntner Apfelnudeln mit Löwenzahnhonig und Zimt

Kärntner Apfelnudeln mit Löwenzahnhonig und Zimt

Äpfel können wir das ganze Jahr über kaufen - am besten sind sie aber im Herbst, wenn sie frisch vom Baum geerntet werden.

 

 

Frische säuerliche Äpfel direkt vom Baum oder auch Fallobst - beides ist ein tolles Ausgangsprodukt für diese süße Spezialität.

 

Die Herstellung von Apfelnudeln ist zwar etwas aufwändig, sie können aber sehr gut in größeren Mengen hergestellt und tiefgefroren werden.

mehr lesen 1 Kommentare

Herbstlicher Apfelessig mit Wildfrüchten

Apfelessig mit Wildfrüchten Brombeere Nelkenwurz

Herbstzeit ist Sammelzeit - Wildfrüchte wie Schlehen, Sanddorn und Berberitze warten nur darauf, gepflückt zu werden.

Wurzeln werden jetzt gegraben, um ihre Wirkstoffe nutzen zu können.

 

Hochwertiger Apfelessig, aromatisiert mit Wildfrüchten, Wurzeln und Wildkräutern ist mehr als nur Würze - in selbstgemachtem Herbstessig stecken  viele Vitamine und Vitalstoffe, die den gesundheitlichen Wert eines naturbelassenen Apfelessigs noch erhöhen.

mehr lesen 1 Kommentare

Die Schlehe - ein wehrhafter Strauch

Schlehe Früchte Strauch blau Herbst

Schlehe oder auch Schwarzdorn ist ein Strauch, der etwa 3 bis 4 Meter hoch wird und mit vielen Dornen bewehrt ist.

 

Im Frühjahr sieht man die kleinen weißen Blüten schon von weitem leuchten, die schwarzblauen Beeren im Herbst erinnern an kleine Pflaumen.

 

Die Schlehe gehört zu den Rosengewächsen, die Blüten riechen nach Bittermandel und die Früchte müssen mehrmaligen Frost abbekommen, um genießbar zu sein.

 

Die Blüten, Blätter und Früchte kann man getrocknet dem Haustee beimischen. 

mehr lesen 0 Kommentare

3 Tipps für (Wild)kräuter am vegetarischen Buffet

Buffet bunt Kräuter Wildkräuter vegetarisch Gemüse

 

Geburtstagsfeier, eine bestandene Prüfung, Hauseinweihung oder Geschäftseröffnung sind nur einige Gründe, eine Party zu feiern.

 

Über Whats App kann man dann eine zwanglose  Gruppen-Einladung verschicken, die in der Art so klingt:

 

"Ich feiere meinen 30. Geburtstag und möchte dich gerne dazu einladen. Gib mir bitte kurz Bescheid, ob du kommen kannst. Ach ja, ist jemand von euch Vegetarier?" Susi: "Ja, ich bin Vegetarier! Nett, dass du fragst." Reaktion: Susi wurde aus der Gruppe entfernt....

 

Okay, das war ein geklauter Witz! Könnte aber so oder ähnlich passieren.

Aber alle mögen doch Susi, deshalb habe ich für dich hier ein paar Tipps zusammengestellt:

mehr lesen 1 Kommentare

Die Kamille - kleiner Kopf mit großer Wirkung

Kamille Blüte

Kamille ist ursprünglich als starkes Frauenkraut bekannt, was sich auch in seiner lateinischen Bezeichnung Matricaria chamomilla (matrix = Gebärmutter) erkennen lässt.

 

Zusätzlich wird Kamille bei Magenbeschwerden und zur Wundheilung gerne eingesetzt, in Studien wurde Kamillenöl als extrem antioxidativ beschrieben.

mehr lesen 0 Kommentare

Ein süßes Mädel, dieses Mädesüß

Mädesüß Blüte Käfer

Von Juni bis August sieht man auf feuchten Flächen und an Bachrändern oft weißblühende Stauden, die bis zu 2 Metern hoch werden können.

 

Meist handelt es sich dabei um das Mädesüß, eine Pflanze, die früher zum Aromatisieren von Wein und Met (Metsüße) verwendet wurde.

 

Mädesüß ist auch unter dem Namen Spireae (Spierstaude) bekannt, zieht man das A von Spireae nach vorne (Aspiree), erinnert der Name an ein bekanntes Arzneimittel.

mehr lesen 0 Kommentare

Rotklee - weit mehr als eine Futterpflanze

Rotklee Blüte

Rotklee ist eine beliebte Futterpflanze, dabei wird aber oft übersehen, wie hilfreich dieser Schmetterlingsblütler dem Menschen sein kann.

 

Am bekanntesten ist Rotklee wohl Frauen in den Wechseljahren. Durch die enthaltenen Isoflavone kann der Östrogenanteil im Körper verbessert oder ausgeglichen werden, was auch seine Wirkung bei Menstruationsschmerzen erklärt.  

mehr lesen 0 Kommentare

Köstliches Zupfbrot mit Brennnessel-Tomaten-Pesto

Zupfbrot Pesto Brennnessel Tomaten

Da bist du zu einer Grillparty eingeladen und jeder soll was mitbringen. Oder du möchtest deine Lieben mal wieder mit etwas Ausgefallenem verwöhnen. Oder, oder, oder....

 

Dann ist Zupfbrot das Richtige für dich.

 

Da man es mit den Fingern isst, schmeckt es auch am besten, wenn eine ungezwungene Atmosphäre vorherrscht - bei lässigen Partys,  Picknicks oder einem gemütlichen Glaserl im Garten.

mehr lesen 0 Kommentare

Nusslikör aus grünen Nüssen

Nusslikör schwarze Nüsse Walnuss Genuss

Walnüsse kennen wir ja alle, aber was sind eigentlich grüne Nüsse?

Grüne Nüsse sind keine besondere Sorte, sondern einfach unreife Walnüsse.

 

Die Walnuss bildet im Frühjahr grüne Früchte und unter dieser Außenhaut bildet sich dann die Frucht mit der harten Schale, die wir allgemein hin als Walnuss bezeichnen.

 

Bevor sich die Schale im Inneren der grünen Nuss entwickelt, ist die richtige Zeit um die Früchte für den legendären Nusslikör zu sammeln.

 

mehr lesen 0 Kommentare

gebackene Holunderstrauben

Hollerstrauben, Hollerküchle, Holler, Holunder gebacken

Wenn die ganze Luft vom Duft des Holunders erfüllt ist, kann ich gar nicht anders als die herrlichen Blüten zu sammeln.

 

Ich mache damit Sirup, Essig, Likör und Blütengelee. Einige Blüten trockne ich auch für den Winter, sie bereichern jeden Tee mit ihrem Geschmack.

 

Aber das Aller-aller-Beste am Holunder sind die gebackenen Holunderstrauben - frische, duftende Blüten in Backteig getaucht und in heißem Fett ausgebacken.

mehr lesen 0 Kommentare

Schwarze Nüsse - eine absolute Delikatesse

Schwarze Nüsse eingelegt süss gesund

Schwarze Nüsse klingt ja doch irgendwie eklig, oder? So wie die chinesischen schwarzen Eier.....

 

Schwarze Nüsse sind ja eigentlich grüne Nüsse.

Grüne, unreife Nüsse. Klingt auch nicht appetitlicher....

 

Um dir den Appetit nicht vollends zu verderben, kann ich dir aber jetzt sagen, dass diese Nüsse richtig gut schmecken - gesund sind sie auch noch, aber das spielt hier eigentlich eine Nebenrolle.

mehr lesen 0 Kommentare

Spitzwegerich und seine Verwandten

Spitzwegerich

Der Spitzwegerich ist ja den meisten bekannt, aber es gibt da auch noch den Breit- und den Mittelwegerich und noch ungefähr 200 Wegerich-Arten, die allerdings nicht alle bei uns vorkommen.

 

Der Spitzwegerich war 2014 Arzneipflanze des Jahres, schon daran sieht man seine Bedeutung in der Behandlung von Husten und Co.

 

Wegeriche sind Wiesenunkräuter, vermehren sich leicht und sind die ganze Vegetationsperiode lang zu finden, daher ist das Trocknen der Blätter nicht notwendig.

 

Obwohl in der Naturheilkunde hauptsächlich Spitzwegerich vorkommt, sollte man Breitwegerich und Mittelwegerich nicht vergessen, sie wirken stark antibiotisch.

mehr lesen 0 Kommentare

Blattgrün - Abfall oder wertvolle Nahrung?

Radieschen

Wir kennen das doch alle - das Gemüse wird geputzt und das Grünzeug von Karotten, Radieschen, Kohlrabi, Petersilienwurzen usw. wird weggeworfen - im besten Fall auf den Kompost oder in die grüne Tonne, im schlechtesten Fall in den normalen Hausmüll.

 

Dabei steckt dieses Grün voller Vitamine und Vitalstoffe, die wir noch toll verwerten können.

mehr lesen 0 Kommentare

Alternativen zu gebräuchlichen Gewürzen in der Küche

Tagetes

Du kennst das doch sicher auch - manche Gewürze und Gewürzkräuter muss man einfach immer im Haus haben!

Bei mir sind das auf jeden Fall Salz, Pfeffer, Senf und Knoblauch.

 

Wenn dann aber einmal irgendetwas fehlt, geht in der Küche oft gar nichts mehr. Da heißt es dann oftmals ganz radikal Lieferservice!

 

Oder aber man weiß sich zu helfen:

mehr lesen 0 Kommentare

Löwenzahnhonig selbst gemacht

Löwenzahn Blüte Bienen Honig

Löwenzahnhonig ist so ein Produkt, von dem man oft hört, aber selber nie macht.

Das ändere ich jetzt!

 

Ich habe bisher schon viel aus Löwenzahn zubereitet:

Essig und Gelee aus den Blüten, Salat aus den Blättern, falsche Kapern aus den Knospen und Tee und Tinktur aus der Wurzel. Aber eben nie Löwenzahnhonig!

 

Dieser ist ja im eigentlichen Sinn kein Honig, sondern flüssiger Blütenzucker - das bringt mich wieder auf eine Idee, Blütenzucker mache ich heuer auch noch!

 

Ach ja, das muss auch noch gesagt werden: Löwenzahn ist nicht giftig, auch die weiße Milch nicht. Sie macht zwar Flecken auf der Kleidung und auf der Haut, aber absolut unbedenklich.

mehr lesen 3 Kommentare

Vogelmiere - nicht nur für Kanarienvögel ein Leckerbissen

Vogelmiere Hühnerdarm Blüte

Vogelmiere, bei uns auch Hühnerdarm genannt, ist ein absolut unscheinbares Kraut und schmeckt doch so hervorragend.

 

Vogelmiere ist eine zarte, saftige Pflanze, die das ganze Jahr hindurch geerntet werden kann. Im Frühjahr und Sommer findet man sie aber am leichtesten.

 

Sie schmeckt nach jungen Maiskolben und wird nicht holzig oder bitter, wenn sie zu blühen beginnt. Dann bildet sie oft wunderschöne Teppiche mit sternartigen Blüten, ihr lateinischer Name "stellaria media" erklärt sich auch dadurch.

mehr lesen 0 Kommentare

Wildkräuterspätzle mit Käse

Spätzle Wildkräuter Zwiebelringe Speck Pfanne

Geht es dir auch oft so, dass du gemütlich spazieren gehst und überall frisches Grün siehst, aber nicht so recht weißt, was du damit anfangen kannst?

 

Ich habe eine Abhilfe - Wildkräuterspätzle, entweder als Beilage oder als eigenständiges Gericht mit Käse, gerösteten Zwiebeln und optionsweise Speckwürfeln für Fleischtiger oder gebratenen Champignons für die vegetarische Variante.

 

Wildkräuterspätzle sind schnell gemacht, ausgesprochen günstig und liefern deinem Körper frische Mineralstoffe und Vitamine.

 

Wenn im Winter mal keine Kräuter verfügbar sind, kann man grüne Spätzle auch mit Spinat zubereiten.

mehr lesen 7 Kommentare

Röhrlsalat mit Kartoffeln und Kürbiskernöl

Röhrlsalat Löwenzahn Kartoffeln Kürbiskernöl

Röhrlsalat - ein Klassiker der Unkrautküche.

 

Die jungen Blätter des Löwenzahns, die dafür verwendet werden, haben schon längst Einzug in die moderne Küche gehalten - sei es die wildwachsende oder die gezüchtete (und meist auch gebleichte) Art, die bereits viele Gemüsehändler im Sortiment haben.

 

Löwenzahn unterstützt uns bei der Verdauung und wirkt harntreibend. Vielfach wird empfohlen, die Blätter über längere Zeit in Wasser einzuweichen, wovon ich dringend abrate. Dadurch wird der Geschmack nur gemindert und die gesundheitsfordernde Wirkung geht so teilweise flöten.

mehr lesen 0 Kommentare

Brennnesselspinat mit pochiertem Ei

Brennnessel, Spinat, Kartoffeln, pochiertes Ei

Magst du Spinat gerne? Dann versuche einmal diese Wildspinatvariante.

Du kannst Spinat aber nicht leiden? Dieser fertige Cremespinat ist doch absolut eklig?

Genau dann solltest du Brennnesselspinat erst recht ausprobieren, denn: Spinat ist nicht gleich Spinat!

 

Brennnesselspinat hat außer der Bezeichnung "Spinat" geschmacklich nichts mit dem gefrorenen viereckigen Päckchen aus dem Supermarkt gemein.

 

Mein mittlerweile erwachsener Junior liebte Spinat immer schon  - wie gerne würde ich hier ein Foto seines grünverschmierten Kleinkindgesichts im Kinderstuhl zeigen! Aber besser nicht, da bestünde die Gefahr, dass unsere gute Mutter-Sohn-Beziehung darunter leidet....

mehr lesen 2 Kommentare

5 Variationen für wilde Kräutersaucen

Kartoffeln und Cottage cheese mit Wildkräutern

Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Pilze, Gemüse und vor allem Nudeln - ohne die passende Sauce schmeckt vieles einfach nicht! Eine Küche ohne Saucen? Unvorstellbar!

 

Geschmack und Gesundheit vereinen, das wäre doch was! Aber ist das nicht furchtbar kompliziert?

 

Die einzige Mühe, die uns dadurch entsteht, ist es, die Augen beim Spaziergang aufzuhalten und uns manchmal zu bücken um frische Kräuter zu ernten.

mehr lesen 0 Kommentare

7 Kräuter für den inneren Frühjahrsputz

Frühjahrsputz, Besen, innere Reinigung

Gerade im Frühjahr benötigt der Körper vermehrt Vitalstoffe, um in Schwung zu kommen. Der Winter mit seiner meist etwas trägeren Energie verabschiedet sich und die Lust auf gesünderes Essen steigt.

 

Da kommt es gerade recht, dass die Wildkräuter anfangen zu sprießen und uns einladen, mit ihnen ins neue Kräuterjahr zu starten und unseren Körper von innen durchzuputzen.

mehr lesen 0 Kommentare

Lavendel - ein Tausendsassa

Lavendel, Duftpflanze, Würzkraut, Lavendelöl, Badesalz

Das lateinische Wort "lavare" bedeutet "waschen" und verweist auf die Eigenschaft des Lavendels als Zusatz bei Badeessenzen und -ölen.

 

Lavendel beruhigt angespannte Nerven, wird gegen Kopfweh und Muskelverspannungen eingesetzt - und nicht zuletzt sorgt Lavendel unter anderem für guten Schlaf.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Verführung pur- Kräuter für die Liebe

Nicht viel birgt so viel Mystisches wie die körperliche Liebe - obwohl man meinen sollte, in unserem Zeitalter vollständig aufgeklärt zu sein.

 

Kitschige Liebesfilme, deftigere Erotikfilme und Pornos sind nichts Außergewöhnliches mehr, nackte Haut ist in jeder Zeitschrift sichtbar und trotzdem gibt es immer noch Missverständnisse zwischen den Partnern.

 

Ob man nicht kann oder nicht will, selten sind es rein körperliche Ursachen, dass es nicht so klappt wie geplant.

Ein ungesunder Lebensstil, Medikamente und Krankheiten können uns natürlich einschränken,  in einem gemeinsamen Gespräch sollten aber Maßnahmen gegen die "Un"lust besprochen werden.

mehr lesen 2 Kommentare

Keimlinge oder Sprossen - wahre Energiebündel

Da steh ich nun in meiner Küche - ich habe Hunger!!!! Mir knurrt der Magen, ich bin gereizt, ich will aber nicht Irgendwas - ich hab Lust auf knackiges, frisches Gemüse.

 

Aber wo bekomme ich das im Winter her? Ich weiß, sich im Kreis der Jahreszeiten zu ernähren, würde jetzt heißen, Kraut- und Kohlgerichte, rote Rüben etc. zu essen. Das mag ich aber nicht!

 

Die importierte oder im Glashaus gezüchtete Ware und die Exoten reißen mich auch nicht vom Hocker.

 

Kennst du das, wenn Wickie sich die Nase reibt und es regnet Sterne - ein Geistesblitz!

Jedes Jahr aufs Neue vergesse ich im Winter auf mein Sprossenanzuchtset - dabei sammle ich im Garten schön brav diverse Samen, um sie dann auch zu verwenden.

mehr lesen 1 Kommentare

Wunderstrauch Hasel

Der Haselnussstrauch wächst bei uns schon seit 7.000 Jahren, bei Ausgrabungen werden immer wieder Haselnüsse gefunden.

 

Die Haselnuss ist überall anzutreffen, bis vor wenigen Jahrzehnten wurde sie wie Holunder als Schutzpflanze  verehrt - auf Höfen durfte sie nicht geschlagen werden, da sie vor Blitzeinschlag schützte. Bei einem schweren Gang nahm man einen Haselnussstecken mit und in Rumänien wurde das Holz sogar gegen Vampire benutzt.

 

In Märchen kommt die Haselnuss auch immer wieder vor: Da wäre Aschenputtel mit dem Haselstrauch und auch in "Die drei Nüsse" von Ludwig Bechstein haben Haselnüsse Zauberkräfte.

mehr lesen 5 Kommentare

Matcha Tee - Ein japanischer Schaumschläger

Ringana Matcha Tee, erhältlich bei www.petrasilie.at

Matcha ist die japanische Bezeichnung für "gemahlener Tee".

Für Matcha Tee werden die Tencha-Teeplantagen vier Wochen vor der Ernte mit Netzen oder Matten abgedeckt, damit die Blätter mehr Chlorophyll erzeugen - sie bekommen dadurch ihre intensive Grünfärbung.

Nach der Ernte werden die Blätter mit Wasserdampf behandelt und getrocknet.

Die getrockneten Teeblätter werden von den Blattrippen und dem Strunk befreit und nur die wertvollsten Teile des Blattes werden in den traditionellen Granitsteinmühlen zu herrlich duftendem grünem Pulver vermahlen.

 

Wenn man bedenkt, dass eine traditionelle Granitsteinmühle ca. 30 g Matcha Tee in einer Stunde erzeugt, weiß man um die schonende Behandlung dieses grünen Goldes.

mehr lesen 0 Kommentare

Knoblauch - beim Geruch scheiden sich die Geister

Knoblauch - gesund und heilkräftig

Knoblauch wurde schon vor ca. 5.000 Jahren in Asien angebaut und ist sowohl seines Geschmacks als auch seiner Heilwirkung wegen weit verbreitet und beliebt.

In Ägypten wurde Knoblauch den Pharaonen als Grabbeigabe mitgegeben und im Chinesischen wird Knoblauch durch ein einzelnes Zeichen dargestellt, was die Häufigkeit seiner Verwendung schon in frühester Zeit beweist.

 

Inhaltstoffe:

Die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Kalium genauso wie die Vitamine K, C und die der B-Gruppe sind die Basis für die gesunde Wirkung des Knoblauchs.

 

Ätherischen Ölen verdankt er seinen besonderen Geschmack und Geruch.

Die Schwefelverbindung Allicin kann unter anderem gegen Bakterien, Pilze, erhöhte Blutfette und Magen-Darmbeschwerden wirken.

mehr lesen 0 Kommentare

Suppenpulver selbst gemacht

Suppenpulver selbst gemacht - Kraft für kalte Tage

Frei von lästigen Zusatzstoffen ist die Suppenwürze, die ich mir aus gesundem Gemüse, frischen Kräutern und naturbelassenem Salz selbst mache.

 

Natürlich ist es auch Arbeit, bis das alles fertig ist, aber dafür kann ich mit ruhigem Gewissen genießen und weiß  ganz genau was drin ist.

 

Für die selbstgemachte Suppenwürze benötigt man Gemüse wie Lauch, Sellerie, Karotten, Pastinaken und Zwiebel, dazu kommen Liebstöckl, Stiele von Petersilie und natürlich Salz.

Grundsätzlich kann man viele Gemüsesorten verwenden, z. B. gibt eine Freundin von mir immer Tomaten in ihre Suppenwürze.

Ebenso sind alle Kräuter erlaubt, die schmecken z. B. Majoran und Thymian.

Ich gebe in meine Spezialwürze auch noch getrocknete Pilze als natürlichen "Geschmacksverstärker" und wilden Giersch, der ja vom Geschmack her an Petersilie und Karotte erinnert.

mehr lesen 1 Kommentare

Wildfrüchte im Spätsommer und Herbst Teil 2

Sanddorn mit orangen Früchten - viel Vitamin C, gesund

Tiefblau und leuchtend rot sind viele der Früchte, die jetzt zu ernten sind.

Da fällt mir der Ruf des Apfelbaumes aus dem Märchen "Frau Holle" ein: "Rüttel mich und schüttel mich, meine Äpfel sind alle miteinander reif!“

 

Goldmarie schüttelte und wurde mit Gold belohnt, die faule Pechmarie hingegen mit Pech überschüttet.

Da bin ich lieber so fleißig unterwegs wie Goldmarie und genieße meinen Lohn dann im Winter, wenn ich Gläser und Flaschen öffne, deren Inhalt dann herrlich nach Sommer riecht und schmeckt!

mehr lesen 2 Kommentare

Wildfrüchte im Spätsommer und Herbst Teil 1

Die Eberesche mit orangen Früchten

Wildfrüchte wie Schlehe, Weißdorn, Sanddorn, Quitte, Hagebutte  und Mispel wuchern oft vergessen am Wegesrand. Dabei stecken die Früchte voller gesunder Inhaltsstoffe, die unsere Nährstoffversorgung ergänzen und unsere Gesundheit fördern können.

 

"Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm,  es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um."

Mit diesen Worten besingt Hoffmann von Fallersleben das rote Kraftpaket Hagebutte.

Man kennt sie als  Juckpulver, Marmelade und Krapfenfüllung, allerdings eher weniger als Arznei:

mehr lesen 0 Kommentare

Die Brennnessel

Brennnessel

Jeder kennt das Gefühl, wenn man in Brennnesseln greift und sich dabei "verbrennt".

 

Natürlich ist das keine wirkliche Verbrennung, sondern die feinen sogenannte Brennhaare unter den Blättern und am Stängel, die  vor Fressfeinden schützen sollen,haben Zellen mit einem "Köpfchen" an der Spitze. Wenn dieses durch Berührung abbricht, bohrt sich der harte, kanülenartige Rest in die Haut. So strömt ein Sekret in unsere Haut und sorgt dafür, dass sie anschwillt und schmerzt.

 

Dieses Verteidigungsprinzip der Brennnessel wurde sogar in der Medizin als Vorlage für Injektionsnadeln hergenommen.

mehr lesen 0 Kommentare

Sommer, Sonne, Urlaubszeit

Palme Himmel blau

Sonne auf der Haut - das ist Seelennahrung pur.

Ob am Meer, am See oder am Berg - die Sonne weckt müde Lebensgeister überall - sogar mitten in der Stadt.

 

Allerdings freut sich unsere Haut nur bedingt über die Strahlendosis.

 

Bewusster Umgang mit der Sonne, speziell in der Mittagszeit, schützt unsere Haut am besten. So vermeidest du Sonnenbrand und schützt dich vor übermässiger Hautalterung.

 

Kennst du diesen Artikel über den Trucker-Fahrer, der unabsichtlich jahrzehntelang nur eine Gesichtshälfte der Sonne ausgesetzt hat? Die linke Gesichtshälfte sieht etwa 20 Jahre älter aus als die rechte.... Zum Nachlesen gibt's das unter anderem auf welt.de.

mehr lesen 0 Kommentare

It's Teatime

It's Teatime - Kräutertees für unser Wohlbefinden

Im Frühjahr und Frühsommer ist die richtige Zeit, um Zutaten für einen Basistee zu sammeln, der für die gesamte Familie geeignet ist.  Für spezielle Bedürfnisse kann man diesen Familientee dann auch noch  mit heilkräftigen Zutaten erweitern.

 

Wir bewegen uns dadurch mehr an der frischen Luft und können unseren Tee ganz nach Lust und Laune mischen. Wir vermeiden dadurch auch Zusätze in unserem Tee wie künstliche Duft- und Geschmackstoffe, die ja bekannterweise unserer Gesundheit nicht unbedingt zuträglich sind.

mehr lesen 0 Kommentare

Der Ritter des Gänseblümchens

Gänseblümchen  in der Wiese

Er liebt mich, er liebt mich nicht - mit diesem Abzählreim haben wir uns früher oft die Zeit vertrieben.

Da Gänseblümchen aber viel mehr Blütenblätter haben als zum Beispiel Margeriten, habe ich das Ergebnis immer so ausgehen lassen, wie es mir gerade in den Kram passte. Zwei Blätter auf einmal  lassen sich ja ganz einfach gleichzeitig ausreißen.,,,

 

Gänseblümchen sind nahezu überall auf Wiesen und an geschützten Stellen sogar im Winter zu finden.

Die Blüten und Blätter sind essbar, auch die der gezüchteten Sorten, sofern diese ihren "chemischen" Dünger bereits abgebaut haben.

 

Einige Legenden ranken sich um die schönen Blümchen, so sollen sie etwa aus den Tränen entstanden sein, die Maria bei der Flucht nach Ägypten geweint hat.

Der germanischen Göttin Freya wurde das Gänseblümchen als Symbol für Fruchtbarkeit und Neubeginn zugeschrieben.

mehr lesen 2 Kommentare

Waldmeister - Der Geruch von Cumarin

Waldmeister - das blühende Kraut

Kennst du den Geruch, wenn Heu gemäht wird und es dann so herrlich duftet?

 

Der angenehm würzige Duftstoff Cumarin, der für diesen Duft verantwortlich ist,  ist in verschiedenen Ruchgräsern, Schmetterlingsblütlern und anderen Pflanzen enthalten.

Durch das Anwelken wird das Cumarin an die Luft abgegeben und wir genießen den typischen Heugeruch.

 

Auch schon im April und Mai, wenn von gemähtem Heu noch lange nichts zu sehen oder zu riechen ist, kann man diesen Duft schon genießen:

 

Waldmeister wächst manchmal flächendeckend in Buchenwäldern, allerdings kann man ihn leicht übersehen, wenn er nur in kleineren Mengen vorkommt. Manchmal kommt einem da der Zufall zugute. Nämlich dann, wenn ein Tier oder ein anderer Spaziergänger so circa ein bis zwei Stunden vorher den gleichen Weg gegangen ist und Waldmeister "mit den Füßen getreten hat".

mehr lesen 0 Kommentare

Blau wie ein Veilchen

Blau wie ein Veilchen

Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün, und laß mir an dem Bache, die kleinen Veilchen blühn!

So beginnt ein Frühlingslied von Ch. A. Overbeck - und unser Wolferl (W. A. Mozart) hat es dann vertont.

 

Veilchen üben schon immer einen Reiz auf die Menschen aus, in der Geschichte finden sich immer wieder Erzählungen, Legenden und Lieder über das blaue zierliche Blümchen:

 

Veilchen waren die Lieblingsblumen von Josephine, der ersten Frau Napoleons. Er trug deshalb getrocknete Veilchen in einem goldenen Amulett.

 

Einer Legende nach ließ sogar Zeus Veilchen als Nahrung für seine Geliebte Io wachsen, die zuvor in eine weiße Kuh verwandelt worden war.

mehr lesen 2 Kommentare

Powerstart in den Tag

Säfte und Smoothies

Wachst du in der Früh vor dem Klingeln des Weckers auf, reckst dich kurz und gehst gut gelaunt unter die Dusche?

 

Oder bist du eine/r von denen, die drei Mal auf die Schlummertaste des Weckers drücken, sich dann zur Kaffeemaschine schleppen und dem unausgeschlafenen Individuum im Spiegel die Zähne putzen, obwohl es nicht sonderlich vertrauenserweckend aussieht?

 

Ich kann aus dir zwar keinen Morgenmenschen machen, aber ein paar Tipps zum Fitwerden gibt es da aber doch:

mehr lesen 0 Kommentare

Grüne Ostern

Bärlauch wächst an geeigneten Stellen in Massen

Hast du die Fastenzeit gut überstanden und freust du dich schon auf Osterschinken, Würstl und Reindling?

Oder besteht deine Osterjause eher aus Gemüse und Vollkornprodukten?

 

Ganz gleich wie man Ostern feiert - ein Familienfest ist für die meisten von uns eine große Herausforderung!

 

Falls euch die Familienidylle zu viel wird, packt eure Kinder (oder nehmt anderen genervten Erwachsenen ihre weg) und geht raus zum Kräutersammeln. Gebt den Kindern die Aufgabe, nach Schneckenhäusern, schönen Steinen oder Ästen Ausschau zu halten und nach einer Stunde kommt ihr alle ausgeglichen und rotbäckig zurück.

mehr lesen 0 Kommentare

Die ersten sind die besten - wildes Grün im Frühjahr

junge Knoblauchrauke
Im Frühling, wo Gemüse und Obst entweder aus den Treibhäusern oder dem Ausland kommt,
sehnt sich  unsere Seele  nach Sonne und  frischer Nahrung.
Wildkräuter sind gerade jetzt  hervorragend geeignet, enthalten sie doch wesentlich
mehr Vitalstoffe als Gartenkräuter und schmecken außerdem hervorragend.
Also los, raus in die Natur und  frisches Grün in die Küche geholt!

"Zu Tisch, zu Tisch, das Grün, das sprießt!"

So oder so ähnlich könnte der Ruf der Kräuterkundigen lauten, sobald die Schneefelder geschmolzen sind.

 

Man kann es kaum noch erwarten, sich endlich wieder im Freien ohne dicke Winterjacke aufzuhalten.

Kräuter sammeln ist Bewegung mit dem positiven Nebeneffekt, Nahrung mit nach Hause zu bringen.

Irgendwie sind wir alle noch Jäger und Sammler!
mehr lesen 0 Kommentare