Baumknospen - Vitalbomben des Lebens

Gemma bedeutet Edelstein genauso wie Knospe oder Auge auf Latein. Folgedessen wird einem die Wichtigkeit von Knospen erst richtig bewusst.

Auf das menschliche Denken bezogen sind Knospen  junges, ungeborenes Pflanzengewebe, das in einer schützenden Harzschicht heranwächst und sich bis zum Frühjahr soweit ausbildet, um dann neue Blüten hervorzubringen.

Baumknospen können den ganzen Winter hindurch in kleinen Mengen verzehrt werden z. B. auf dem Butterbrot. Allerdings schmecken nicht alle Knospen gleich, einen Versuch ist jede (natürlich nur von ungiftigen Bäumen) wert.

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Larix Decidua - Die europäische Lärche

Die Lärche ist ein sogenannter sommergrüner Baum, dessen Nadeln sich im Herbst zuerst wunderschön goldbraun verfärben und danach abfallen.

Lärchenholz wird hauptsächlich als Bauholz verwendet, als Brennholz ist es wirtschaftlich kaum bedeutend.

 

Die frischen Zweige mitsamt den Nadeln und die weiblichen Zapfen können für Sirup und Schnäpse verwendet werden, das Harz hat in der Volksmedizin einen hohen Stellenwert.

Trockene Zapfen und Zweige setzen speziell in der Weihnachtsdekoration schöne Akzente.

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Wunderstrauch Hasel

Der Haselnussstrauch wächst bei uns schon seit 7.000 Jahren, bei Ausgrabungen werden immer wieder Haselnüsse gefunden.

 

Die Haselnuss ist überall anzutreffen, bis vor wenigen Jahrzehnten wurde sie wie Holunder als Schutzpflanze  verehrt - auf Höfen durfte sie nicht geschlagen werden, da sie vor Blitzeinschlag schützte. Bei einem schweren Gang nahm man einen Haselnussstecken mit und in Rumänien wurde das Holz sogar gegen Vampire benutzt.

 

In Märchen kommt die Haselnuss auch immer wieder vor: Da wäre Aschenputtel mit dem Haselstrauch und auch in "Die drei Nüsse" von Ludwig Bechstein haben Haselnüsse Zauberkräfte.

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Matcha Tee - Ein japanischer Schaumschläger

Ringana Matcha Tee, erhältlich bei www.petrasilie.at

Matcha ist die japanische Bezeichnung für "gemahlener Tee".

Für Matcha Tee werden die Tencha-Teeplantagen vier Wochen vor der Ernte mit Netzen oder Matten abgedeckt, damit die Blätter mehr Chlorophyll erzeugen - sie bekommen dadurch ihre intensive Grünfärbung.

Nach der Ernte werden die Blätter mit Wasserdampf behandelt und getrocknet.

Die getrockneten Teeblätter werden von den Blattrippen und dem Strunk befreit und nur die wertvollsten Teile des Blattes werden in den traditionellen Granitsteinmühlen zu herrlich duftendem grünem Pulver vermahlen.

 

Wenn man bedenkt, dass eine traditionelle Granitsteinmühle ca. 30 g Matcha Tee in einer Stunde erzeugt, weiß man um die schonende Behandlung dieses grünen Goldes.

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Knoblauch - beim Geruch scheiden sich die Geister

Knoblauch - gesund und heilkräftig

Knoblauch wurde schon vor ca. 5.000 Jahren in Asien angebaut und ist sowohl seines Geschmacks als auch seiner Heilwirkung wegen weit verbreitet und beliebt.

In Ägypten wurde Knoblauch den Pharaonen als Grabbeigabe mitgegeben und im Chinesischen wird Knoblauch durch ein einzelnes Zeichen dargestellt, was die Häufigkeit seiner Verwendung schon in frühester Zeit beweist.

 

Inhaltstoffe:

Die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Kalium genauso wie die Vitamine K, C und die der B-Gruppe sind die Basis für die gesunde Wirkung des Knoblauchs.

 

Ätherischen Ölen verdankt er seinen besonderen Geschmack und Geruch.

Die Schwefelverbindung Allicin kann unter anderem gegen Bakterien, Pilze, erhöhte Blutfette und Magen-Darmbeschwerden wirken.

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Rosskastanien -Nicht nur für Hirsch und Co

Rosskastanien für unsere Gesundheit

Kennst du das, wenn du nicht widerstehen kannst und dich um diese Handschmeichler einfach bücken musst?

Schon bevor ich wusste, dass Rosskastanien so vielseitig eingesetzt werden können, hab ich beim Spaziergang immer mindestens einen Samen aufgehoben und ihn in meiner Hand gehalten.

 

Als Kinder haben wir damit gebastelt und die Kastanien auch zu unserem Förster gebracht, der sie dann im Winter an die Tiere verfütterte.

 

Allerdings sind  noch  etliche andere Anwendungen möglich, beispielsweise können sie zu Waschmittel verarbeitet werden.

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Suppenpulver selbst gemacht

Suppenpulver selbst gemacht - Kraft für kalte Tage

Frei von lästigen Zusatzstoffen ist die Suppenwürze, die ich mir aus gesundem Gemüse, frischen Kräutern und naturbelassenem Salz selbst mache.

 

Natürlich ist es auch Arbeit, bis das alles fertig ist, aber dafür kann ich mit ruhigem Gewissen genießen und weiß  ganz genau was drin ist.

 

Für die selbstgemachte Suppenwürze benötigt man Gemüse wie Lauch, Sellerie, Karotten, Pastinaken und Zwiebel, dazu kommen Liebstöckl, Stiele von Petersilie und natürlich Salz.

Grundsätzlich kann man viele Gemüsesorten verwenden, z. B. gibt eine Freundin von mir immer Tomaten in ihre Suppenwürze.

Ebenso sind alle Kräuter erlaubt, die schmecken z. B. Majoran und Thymian.

Ich gebe in meine Spezialwürze auch noch getrocknete Pilze als natürlichen "Geschmacksverstärker" und wilden Giersch, der ja vom Geschmack her an Petersilie und Karotte erinnert.

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Wildfrüchte im Spätsommer und Herbst Teil 2

Sanddorn mit orangen Früchten - viel Vitamin C, gesund

Tiefblau und leuchtend rot sind viele der Früchte, die jetzt zu ernten sind.

Da fällt mir der Ruf des Apfelbaumes aus dem Märchen "Frau Holle" ein: "Rüttel mich und schüttel mich, meine Äpfel sind alle miteinander reif!“

 

Goldmarie schüttelte und wurde mit Gold belohnt, die faule Pechmarie hingegen mit Pech überschüttet.

Da bin ich lieber so fleißig unterwegs wie Goldmarie und genieße meinen Lohn dann im Winter, wenn ich Gläser und Flaschen öffne, deren Inhalt dann herrlich nach Sommer riecht und schmeckt!

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Wildfrüchte im Spätsommer und Herbst Teil 1

Die Eberesche mit orangen Früchten

Wildfrüchte wie Schlehe, Weißdorn, Sanddorn, Quitte, Hagebutte  und Mispel wuchern oft vergessen am Wegesrand. Dabei stecken die Früchte voller gesunder Inhaltsstoffe, die unsere Nährstoffversorgung ergänzen und unsere Gesundheit fördern können.

 

"Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm,  es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um."

Mit diesen Worten besingt Hoffmann von Fallersleben das rote Kraftpaket Hagebutte.

Man kennt sie als  Juckpulver, Marmelade und Krapfenfüllung, allerdings eher weniger als Arznei:

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Die Brennnessel

Brennnessel

Jeder kennt das Gefühl, wenn man in Brennnesseln greift und sich dabei "verbrennt".

 

Natürlich ist das keine wirkliche Verbrennung, sondern die feinen sogenannte Brennhaare unter den Blättern und am Stängel, die  vor Fressfeinden schützen sollen,haben Zellen mit einem "Köpfchen" an der Spitze. Wenn dieses durch Berührung abbricht, bohrt sich der harte, kanülenartige Rest in die Haut. So strömt ein Sekret in unsere Haut und sorgt dafür, dass sie anschwillt und schmerzt.

 

Dieses Verteidigungsprinzip der Brennnessel wurde sogar in der Medizin als Vorlage für Injektionsnadeln hergenommen.

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It's Teatime

It's Teatime - Kräutertees für unser Wohlbefinden

Im Frühjahr und Frühsommer ist die richtige Zeit, um Zutaten für einen Basistee zu sammeln, der für die gesamte Familie geeignet ist.  Für spezielle Bedürfnisse kann man diesen Familientee dann auch noch  mit heilkräftigen Zutaten erweitern.

 

Wir bewegen uns dadurch mehr an der frischen Luft und können unseren Tee ganz nach Lust und Laune mischen. Wir vermeiden dadurch auch Zusätze in unserem Tee wie künstliche Duft- und Geschmackstoffe, die ja bekannterweise unserer Gesundheit nicht unbedingt zuträglich sind.

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Der Ritter des Gänseblümchens

Gänseblümchen  in der Wiese

Er liebt mich, er liebt mich nicht - mit diesem Abzählreim haben wir uns früher oft die Zeit vertrieben.

Da Gänseblümchen aber viel mehr Blütenblätter haben als zum Beispiel Margeriten, habe ich das Ergebnis immer so ausgehen lassen, wie es mir gerade in den Kram passte. Zwei Blätter auf einmal  lassen sich ja ganz einfach gleichzeitig ausreißen.,,,

 

Gänseblümchen sind nahezu überall auf Wiesen und an geschützten Stellen sogar im Winter zu finden.

Die Blüten und Blätter sind essbar, auch die der gezüchteten Sorten, sofern diese ihren "chemischen" Dünger bereits abgebaut haben.

 

Einige Legenden ranken sich um die schönen Blümchen, so sollen sie etwa aus den Tränen entstanden sein, die Maria bei der Flucht nach Ägypten geweint hat.

Der germanischen Göttin Freya wurde das Gänseblümchen als Symbol für Fruchtbarkeit und Neubeginn zugeschrieben.

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Waldmeister - Der Geruch von Cumarin

Waldmeister - das blühende Kraut

Kennst du den Geruch, wenn Heu gemäht wird und es dann so herrlich duftet?

 

Der angenehm würzige Duftstoff Cumarin, der für diesen Duft verantwortlich ist,  ist in verschiedenen Ruchgräsern, Schmetterlingsblütlern und anderen Pflanzen enthalten.

Durch das Anwelken wird das Cumarin an die Luft abgegeben und wir genießen den typischen Heugeruch.

 

Auch schon im April und Mai, wenn von gemähtem Heu noch lange nichts zu sehen oder zu riechen ist, kann man diesen Duft schon genießen:

 

Waldmeister wächst manchmal flächendeckend in Buchenwäldern, allerdings kann man ihn leicht übersehen, wenn er nur in kleineren Mengen vorkommt. Manchmal kommt einem da der Zufall zugute. Nämlich dann, wenn ein Tier oder ein anderer Spaziergänger so circa ein bis zwei Stunden vorher den gleichen Weg gegangen ist und Waldmeister "mit den Füßen getreten hat".

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Blau wie ein Veilchen

Blau wie ein Veilchen

Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün, und laß mir an dem Bache, die kleinen Veilchen blühn!

So beginnt ein Frühlingslied von Ch. A. Overbeck - und unser Wolferl (W. A. Mozart) hat es dann vertont.

 

Veilchen üben schon immer einen Reiz auf die Menschen aus, in der Geschichte finden sich immer wieder Erzählungen, Legenden und Lieder über das blaue zierliche Blümchen:

 

Veilchen waren die Lieblingsblumen von Josephine, der ersten Frau Napoleons. Er trug deshalb getrocknete Veilchen in einem goldenen Amulett.

 

Einer Legende nach ließ sogar Zeus Veilchen als Nahrung für seine Geliebte Io wachsen, die zuvor in eine weiße Kuh verwandelt worden war.

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Powerstart in den Tag

Säfte und Smoothies

Wachst du in der Früh vor dem Klingeln des Weckers auf, reckst dich kurz und gehst gut gelaunt unter die Dusche?

 

Oder bist du eine/r von denen, die drei Mal auf die Schlummertaste des Weckers drücken, sich dann zur Kaffeemaschine schleppen und dem unausgeschlafenen Individuum im Spiegel die Zähne putzen, obwohl es nicht sonderlich vertrauenserweckend aussieht?

 

Ich kann aus dir zwar keinen Morgenmenschen machen, aber ein paar Tipps zum Fitwerden gibt es da aber doch:

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Grüne Ostern

Bärlauch wächst an geeigneten Stellen in Massen

Hast du die Fastenzeit gut überstanden und freust du dich schon auf Osterschinken, Würstl und Reindling?

Oder besteht deine Osterjause eher aus Gemüse und Vollkornprodukten?

 

Ganz gleich wie man Ostern feiert - ein Familienfest ist für die meisten von uns eine große Herausforderung!

 

Falls euch die Familienidylle zu viel wird, packt eure Kinder (oder nehmt anderen genervten Erwachsenen ihre weg) und geht raus zum Kräutersammeln. Gebt den Kindern die Aufgabe, nach Schneckenhäusern, schönen Steinen oder Ästen Ausschau zu halten und nach einer Stunde kommt ihr alle ausgeglichen und rotbäckig zurück.

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Die ersten sind die besten - wildes Grün im Frühjahr

junge Knoblauchrauke
Im Frühling, wo Gemüse und Obst entweder aus den Treibhäusern oder dem Ausland kommt,
sehnt sich  unsere Seele  nach Sonne und  frischer Nahrung.
Wildkräuter sind gerade jetzt  hervorragend geeignet, enthalten sie doch wesentlich
mehr Vitalstoffe als Gartenkräuter und schmecken außerdem hervorragend.
Also los, raus in die Natur und  frisches Grün in die Küche geholt!

"Zu Tisch, zu Tisch, das Grün, das sprießt!"

So oder so ähnlich könnte der Ruf der Kräuterkundigen lauten, sobald die Schneefelder geschmolzen sind.

 

Man kann es kaum noch erwarten, sich endlich wieder im Freien ohne dicke Winterjacke aufzuhalten.

Kräuter sammeln ist Bewegung mit dem positiven Nebeneffekt, Nahrung mit nach Hause zu bringen.

Irgendwie sind wir alle noch Jäger und Sammler!
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