Mineralischer Sonnenschutz - eine sinnvolle Alternative?

Sonnenschutz am Strand

 

Sonnenbaden ohne den passenden Sonnenschutz -undenkbar! Aber nicht nur am Wasser, sondern auch auf den Bergen, bei der Gartenarbeit und beim Sport sind wir den UV-Strahlen stark ausgesetzt.

 

Einerseits sollen wir uns vor der Sonne schützen, andererseits brauchen wir sie für die Gesundheit von Körper und Seele. 

 

Also heißt es, achtsam mit der Sonne umzugehen und sich mit geeigneten Mitteln vor Hautalterung und Sonnenbrand zu schützen.

 

Jetzt gibt es da aber zwei verschiedene Arten von Sonnencremen  - die mit chemischem und die mit mineralischem Sonnenschutz. Wofür entscheidet man sich am besten?

 

In diesem Artikel möchte ich dir die Unterschiede etwas näher bringen:

Chemischer Sonnenschutz

Sonnenschutz am Pool

 

Chemische Sonnenschutzfilter werden in den meisten herkömmlichen Sonnenschutzprodukten eingesetzt.

Diese bündeln das Licht und leiten es als Wärmestrahlen an die Haut weiter.

 

Viele dieser chemischen Lichtschutzfilter sind leider starke Erreger von freien Radikalen und werden in Verbindung mit UV-Licht aufgespalten.

 

Diese Sonnenschutzcremes müssen schon 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, um sich mit dem Hautfett zu verbinden und dadurch ihre Wirkung zu entfalten.

 

Hautreizungen und allergische Reaktionen können hier hervorgerufen werden, üblicherweise sind in den meisten dieser Produkte auch zusätzlich Erdölderivate eingesetzt.

 

Aber da gibt es noch etwas anderes: 

 

Laut der amerikanischen Meeresbehörde NOAA landen jährlich etwa 6.000 Tonnen Sonnenschutzmittel auf den sensiblen Korallenriffen. Weltweit sind laut der Zeitschrift "Mare online" etwa 10% der Korallenriffe durch Bleichen und Absterben durch chemische Sonnenschutzfilter bedroht .

 

Und das mit den Erdölderivaten.... ein Tankerunglück auf hoher See ist ein "Schlapf" gegenüber fast 80 Millionen eingecremter Badetouristen! 

Mineralischer Sonnenschutzfilter

Sonnenschutz an der Steilküste

Mineralischer Sonnenschutz wirkt wiederum vollkommen anders:

 

Mikropigmente legen sich als hauchdünner Film auf die Haut und reflektieren die Sonnenstrahlen, das Produkt muss sich nicht mit dem Hautfett verbinden.

 

Hier werden beispielsweise Titandioxid gegen UV-B- und Zinkoxid gegen UV-A- Strahlen verwendet. Die EU fordert hier ein Verhältnis von 1:3 (UVA zu UVB-Schutz).

 

Mineralischer Sonnenschutz wirkt sofort nach dem Auftragen, ein Nachcremen nach dem Schwimmen bleibt aber auch hier nicht aus.

 

Mineralische Sonnenschutzcremes der ersten Stunde haben nach dem Auftragen oft stark "geweißelt", durch ständige Weiterentwicklung besserte sich aber die Erscheinung des weißen Hautfilms.

 

Viele Anbieter verwenden mittlerweile Nanopartikel für leichteres Auftragen und Verminderung des weißen Erscheinungsbildes. Diese gelten zwar für den Menschen als unbedenklich,  werden aber beim Gewässerschutz wiederum kritisch bewertet.

Wasserflöhe, die als Gradmesser für Umweltgefahren dienen, sollen an den  Nanopartikeln von Titandioxid sterben können.

Meine Empfehlung: Ringana® Sonnenschutzbalsam

natürlicher Sonnenschutz

 

Alles recht und schön, aber was schmiert man jetzt am besten?

 

Ich verwende schon seit Jahren den Ringana® Sonnenschutzbalsam - er enthält keine bedenklichen Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe und duftet nur leicht nach dem enthaltenen Kokosöl.

 

Der Verzicht auf Erdölderivate ist bei Ringana selbstverständlich und auch Nanopartikel sind hier nicht enthalten.

 

Der Balsam lässt sich leicht verstreichen und hinterlässt einen kaum wahrnehmbaren Hautfilm, hochwertigste Öle und Kräuterextrakte pflegen die Haut zusätzlich.

 

Der Ringana® Sonnenschutzbalsam ist auch für Kinder hervorragend geeignet!

 

So schütze ich meine Haut, meine Gesundheit und die Umwelt! 

Sammelwut

Mal sammle ich Fettnäpfchen, mal Erfahrungen,

aber das Kräutersammeln ist meine größte Leidenschaft.

 

 

Sonne mit Maß und Ziel und ein sinnvoller Umgang mit Sonnenschutzcremes ist wohl ein passender Weg - oder hast du noch andere Ideen und Anregungen zu diesem Thema?


Autorin:

Petra von petra-silie.at

Petra Sandrieser

  • Kräuterpädagogin
  • Waldpädagogin
  • Natur- und Landschaftsführer

Kontakt: petra@petra-silie.at

www.petra-silie.at

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